Unter sich

By felisworld

Hamburger und Düsseldorfer an sich sind grundsätzlich erstmal unterschiedlich. Der Akzent, der Humor, der Bach, der durch die Stadt fließt. Alles nicht so schlimm. Denn ich mag den Hamburger an sich, sehr sogar. Und doch war es wunderbar, mal wieder unter sich zu sein!

Ein Arbeitskollege, der auch aus Düsseldorf kommt, hat nach dem letzten Heimatbesuch einen Kasten gutes Schumacher Alt mitgebracht. Dieses galt es zu vernichten! ; ) Als er sich mit zwei alten Schulfreunde verabredete, lud er mich ein, mitzukommen.

Wir treffen uns an der Bahn und ich steige in das Auto seines Freundes. „D“-Kennzeichen, versteht sich.
Hier bin ich Mensch, hier steig ich ein!
Man begrüßt sich und stellt sich kurz vor.

„Ach, du bist auch aus Düsseldorf?!“

„Welche Schule hast du denn besucht?“

„Dann kennst du doch bestimmt…“

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Sieh an, vor mir sitzt der Patenonkel (wenn auch nur 8 Jahre älter als ich) von einem meiner engsten Vertrauten aus der Oberstufenzeit. Das gibt es nicht! Die Welt ist so ein Dorf! Grandios!
Zu Brot, Käse, Schinken, Peperoni, Obst und allem, was der Kühlschrank sonst noch so hergab, gibt es im Wohlerspark das ein oder andere Gläschen Schumacher und natürlich ein-zwei Killepitsch! Wir spielen Kupp (Wikinger Schach) und die Damen lassen die Herren gerne drei mal gewinnen – wir wollen ja keine Tränen sehen!

 
Man kennt sich nicht und doch versteht man sich. Man spricht über das schöne Hamburg, Düsseldorf im Wandel der Zeit, Gott und die Welt. Und man freut sich, in Hamburg zu sein. Heute, als Düsseldorfer, unter sich.

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