Archiv für Oktober 2008

Please please please, entertain me!

Oktober 26, 2008

It crossed my mind a few times already, but last week it just got too much. „Financial crisis“ is probably the term, that has been used the most lately. There was, other than the weather forecast, just one more thing, the public was interested in: Madonna’s divorce.

I don’t care, what she does, if it’s right or wrong, who’s fault it is. It’s none of my business. But the story caught my attention, when all the sudden, they were speaking of her approx. income or how much she owns at this moment. And then, how much the „poor Guy“ gets from her: 77 Million. No. Now again: 77 Million. For being married with her?! Alright, let’s not go there.

What I was actually wondering was, if, in a time where there is no money left nowhere, could Madonna save a bank?! Probably not, cause the minute she would ask for money, the bank had to say „Sorry, we’re out of that much money. Please come back in better times or we have to shut down.“

Anyways, I wonder, how someone, a singer, an entertainer, can make 385 Million Euros. Not, that she didn’t work for her money, but think of how much politicians, for example, earn. I guess, they are doing ok, but all these actors, soccer players and other celebrates make too much money… And all that, only because we want it or them so bad. How can a person make 20 Million with playing soccer? Oliver Kahn, by the way. These people don’t make important decisions or save lives or something. They play music, make movies or do sports. They don’t have an important impact on our life. Or do they?! They help us enjoy life, they give us movies to watch with our new sweetheart, they give us games to watch with the guys and songs to sing to every imaginable mood.

Still, in the end, I think, there is no relation in how much they earn to what they do. And also, they get their designer clothes for free with a little note saying „please wear gucci bag to prada dress on film premiere and mention it, when asked“.

And I wonder: How much is it worth to be entertained?

Tunnelblick

Oktober 23, 2008

Wie die New York Times berichtet, wird es ab dem kommenden Frühling in Big Apple’s Tunnelschächten Werbespots geben, die man sieht, während man von einer Station zur nächsten jagt. WOW?! – Es kommt noch besser: Der so genannte „Metropolitan Transportation Authority Plan“ beinhaltet z. B. auch, dass Werbung an den Tunnelsäulen angebracht wird. Digitale Schaltflächen, wohl so, wie wir sie von InfoScreen kennen, und Projektoren sind auch vorgesehen. Auf den U-Bahnen selbst ist überraschender Weise bis jetzt noch keine Werbung. Natürlich ändert sich auch das.

NYC über der Erde... Und alles leuchtet

NYC über der Erde... Und alles leuchtet

Prinzipiell eigentlich eine gute Idee. Die Subways fahren 24/7. Noch besser kann man die Leute, die von der Werbung oben auf der Straße nichts -sagen wir weniger-mitbekommen, wohl nicht erreichen. Aber wie kriegt man eigentlich Bildschirme angebracht, wenn ständig eine Bahn durch den Tunnelschacht heizt?! Das wurde bestimmt schon durchdacht…

Aber, frag ich mich, will der Mensch das? Schon klar, bei Fernsehwerbung wirst du auch nicht gefragt, ob „du das jetzt gerade sehen willst“. Aber da kann man die Zeit nutzen und zum Klo oder Kühlschrank flitzen…

Anfangs gibt es bestimmt einen „Wow, wie cool ist das denn?“- Moment. Aber danach? Noch mehr Werbung (und ich mag Werbung eigentlich ziemlich gerne…)? Noch mehr Infos, Farben, Bilder, Emotionen, …
Ist es denn nicht auch mal ganz entspannend, nur schwarz zu sehen und mal ein bisschen dahin zu träumen?

Fall (in words)

Oktober 22, 2008

Almost nothing up there in the trees

All the colours on the streets

That’s what gave me the feeling

It was the fall to greet

 

It knocks on your door

But it never comes in

It’s not really tiny

But something really thin

 

It’s not the time for gloves

It’s not the time for teas

You won’t find a snowman

nor will you find bees

 

Don’t forget the time of palms

Don’t forget summer in Greece

It’s slowly getting chilly

But don’t think of Christmas trees

 

Different jacket in your closet

Different shoes on your stairs

No one really loves it and

No one really cares

 

Summer is not really over

And Christmas is too far away

But what is this?

And why why why is it now May?

 

But don’t you see them leaves

Looks like a crown up in the trees.

Yellow, red, brown and gold

Like a hugh King, who puts the winter on hold.

 

The nights are getting colder

The days are turning grey

But those lovely colours outside

Make this so pretty, may I say.

 

Some love winter

Others prefer Summer

Everybody looks for spring.

But why does no one see, that fall is also a pretty thing.

 

How to clean your teeth with one Dot!

Oktober 19, 2008

It was not planned, that I didn’t find my way home last night… it was late, the subway didn’t come and well, I somehow ended up staying at my friend’s place over night. And I hate going to bed without brushing my teeth. So this guy goes „Wait, I’ve got a toothbrush for you!“ And I’m thinking ‘Not bad, someone is prepared here!’. If you think of a normal toothbrush now, you’re wrong. What he had was ‘Dental Dots’.

They are just small little fussy round things and they’ve got glue on the backside. That way, you can simply put one on your finger and brush your teeth. This is no doubt not an every-day-toothbrush-replacement, but when it comes to nights out, or for example, long flights, this is a great thing! Also, you’ve got toothpaste already on them.

Of course, I’ve never seen this product in Germany. It’s American. And actually pretty old. First mentioned on Google for 1999. Now, it’s of course on my shopping list for my U.S. trip in December.

Stay clean… (dot dot dot!)

Dornröschen wird 50 und ist so schön wie immer!

Oktober 18, 2008

Da saßen sie, die 3 süßen Kleinen, fertig in ihren Schlafanzügen, Zähne schon geputzt, Daumen im Mund, auf dem Sofa, als Mama die Videokassette einschob. Papa hatte aus seinem Urlaub wieder etwas tolles mitgebracht: „Die Schöne und das Biest“. Wie er es schaffte in der Karibik eine deutschsprachige Videokassette zu ergattern, interessierte uns damals nicht. Ferseher an und meine Schwestern und ich gaben Ruhe und waren völlig vertieft in das Geschehen.

Wenn ich jetzt mit dem 4jährigen Lennard und der 6jährigen Linda, die beiden Lieben, auf die ich manchmal aufpasse, KiKa oder Super RTL schaue, ist von dem klassischen Märchenformat nicht mehr viel geblieben. Man geht mit der Zeit. Stattdessen laufen computeranimierte Filme wie „Toy Story“ und „Findet Nemo“. Gestern Abend lief „Pinocchio 3000″, ein Film, der Pinocchio in einer Roboterwelt zeigte. Gott sei Dank fragte Linda „Aber war Pinocchio nicht eine Holzfigur?“
Nachdem ich sie ins Bett gebracht hatte, kam ich zurück zum Fernseher und als ich so durchzeppte, sah ich plötzlich „Dornröschen“, lief auf Super RTL. Die Hexe, Herrscherin des Bösen, vs. die drei guten Feen. Allein, wie sich die Figuren bewegen, naive Gespräche, gute Gedanken und der Glaube an die wahre Liebe… Wie herrlich! (Guckt euch das Video kurz an! PS: Ihr müsst die Lautstärke noch einstellen!)

Ich konnte nicht umschalten. Das war er also, mein Freitag Abend. In der Werbung stellt sich heraus, dass (die Verfilmung) Dornröschen 50 Jahre alt geworden ist. Herzlichen Glückwunsch! Und dazu gibt es natürlich eine neue DVD, sogar mit Dolby Surround. Das freut mich, denn ich wünsche mir, dass meine Kinder -falls es jemals welche gibt- diese Filme und nicht nur dieses computeranimierte Zeug sehen. Ich habe nichts gegen „Toy Story“ und Co., aber wer von uns kennt noch die ganze Geschichte von „Der gestiefelte Kater“? Man vergisst sie, es ist ja auch schon etwas her, aber es sind doch so wunderbare Märchen gewesen…

Und als ich da so lag, stellte sich die Frage: Vermittelt Disney eine völlig falsche Vorstellungen von der Liebe? Oder gibt es da draußen doch jemanden, der Fußball und Freunde, Grillparty und Pokerabend stehen lassen würde, um sich durch ein Meer von Dornen zu kämpfen und einen großen bösen Drachen besiegen würde? Und alles nur aus Liebe…?
Aber Spielzeug kann ja auch nicht sprechen. Und das muss es auch nicht. Denn es geht um eine Geschichte, ein Märchen, ein Happy End, das einen kurz Scheidungsschlachten, Finanzkrisen und Terroristen vergessen lässt.

Happy Birthday, Dornröschen! Du hast dich (und uns) gut gehalten!

Light und Lecker?!

Oktober 16, 2008

Wir werden zu fett. Nicht nur, wie schon immer bekannt, die Amerikaner, nein, auch die Deutschen werden langsam aber sicher dicker und dicker. Laut einem Artikel in der Süddeutscher Zeitung sind wir die dicksten Europäer; 75% unserer erwachsenen Männer sind übergewichtig oder fettleibig und immerhin die Hälfte der erwachsenen Frauen. Light Zigaretten und Cola Light gab es schon immer, aber mit der Fat-Free-Idee kamen schwupsdiwups Produkte wie Light Käse, Light Wurst, Low Fat Milch, kalorienarme Schokolade sowie fettarmer Jogurt und Quark und so weiter in jeden Supermarkt – alles leicht und locker. Es folgten Sprite und Fanta Zero (an dieser Stelle bitte keine Kommentare zu Zielgruppen, ect. Der Gedanke bleibt der gleiche). Und prinzipiell ist das auch kein Problem. Ehrlich gesagt sind die Light Chips in der hellblauen Verpackung von meinem Lieblingsdiscounter auch meine Allerliebsten. Und es gibt bestimmt auch Kost von namhaften Diät- und Ernährungsspezialisten, die gar nicht so schlecht ist, dafür allerdings etwas teurer. Aber letztes Wochenende gab es ein Erlebnis, dass ich an dieser Stelle gerne teilen würde.

„Mocha wie immer?“, fragte mich Basti, der, da der Kaffee in seiner Küche ausgegangen war, zum Starbucks an der Ecke laufen wollte. Ich nickte und freute mich schon riesig auf mein Lieblingskaffeeerlebnis. „Mit low-fat-Milch?“, fragte er noch kurz. „Jaja…“, antwortete ich und schon war er aus der Tür. Low-fat-Milch? Was für ein Quatsch. In einem Kaffee Mocha, der zum Großteil aus Schokolade besteht, möchte ich Low-fat-Milch?! Zu spät…

Basti und der low-fat-Milch-Mokka kamen zurück. Mein Kaffeebecher war nur lauwarm. Nicht gut, aber es war ein Mocha, wenn auch low-fat-Milch-Mocha, und ich freute mich.

„Mit Sahne?“, fragte ich erstaunt nach dem ersten Schluck. Bast nickte. Was sagt man dazu?! Das ist wie ein Big Mac Maxi Menü mit doppeltem Käse, Pommes mit Majo und dazu eine Coca Cola Light – fürs Gewissen!

Ich probierte noch mal. Der Mocha schmeckte irgendwie wässrig und nahhhhh…

Das glückliche kleine Mädchen in meinem Inneren guckte nicht so glücklich wie sonst, wenn das glückliche große Mädchen (mein Äußeres) einen dieser Pappbecher in der Hand hält.

Und ich entschied: NIE NIE NIE wieder werde ich die blöden paar % Fett in der Milch sparen und damit auf Genuss, Geschmack und Lebensqualität verzichten.

 

Daraus folgt:

Es gibt Momente, da kann man auf Light-Produkte zurückgreifen. Mozzarella übrigens, gehört nicht zu solchen Produkten (er schmeckt nach rein gar nichts!). Und dann gibt es Momente, da hilft alles nichts und man sollte einfach die 100% nicht-fett-frei-Dinge im Leben wählen und den Augenblick damit genießen. Alles in Maßen, versteht sich!

WIE, WO, WAS wusste OBI

Oktober 12, 2008

„Feli, könntest du mal kurz Dachrinnenlack besorgen?“ „Dach-Rinnen-Lack?“, wiederhole ich fragend. Ich kannte diesen Begriff bisher nicht. “Ja, Dach-Rinnen-Lack.“ Klar, kann ja nicht so schwer sein.

Wer jetzt denkt „Oh Gott, Feli und Baumarkt?!“ liegt ehrlich gesagt richtig. Ich mag Baumärkte nämlich. Neulich erst verbrachten ein Freund und ich über eine Stunde im Baumarkt, obwohl wir schon nach 10 Minuten das kleine Lämpchen für seine Abzugshaube gefunden hatten. Baumärkte sind anders: Lampen, Badezimmer und Bilder sind, finde ich, oft unheimlich geschmacklos, aber unterhaltend. Und so kann man wirklich lange von einer Abteilung zur nächsten laufen und man entdeckt immer wieder irgendwas Neues!

Aber diesmal habe ich einen Auftrag, ich brauche „Dach-Rinnen-Lack“. Und darum spielen wir heute mal wieder die „Doofchen“-Karte. Silber Glitzer Tasche, pinke Schuhe, Sonnenbrille im Haar, verwirrt ein paar mal nach links und rechts gucken, voilá: ich bin ein Opfer und du kannst mich retten! Ich steuer auf den Verkäufer im Bauhaus zu. „Entschuldigen Sie bitte?!“ „Ja?“, antwortet der freundliche Herr mit einem leicht bemitleidendem Blick. „Ich suche Dachrinnenlack.“, sage ich einem verunsicherten Ton. „Dach-Rinnen-Lack?“, fragt er, als wüsste er nicht, was es ist. Er ruft Kollegen an und keiner kennt das Zeug. „Wofür ist das denn gut?“, fragt er mich, vermutlich hoffend, dass ich mich mit dem Wort vertan habe, erklären kann, was ich suche und wir zusammen eine Lösung finden. Ich gucke ihn schweigend an, setze den „Ahnungslos“-Blick auf, ziehe die Schultern hoch. Er kann mir nicht helfen, bedauert das sehr und verweist mich an einen Baumaterialhersteller, der natürlich schon geschlossen hat, an diesem sonnigen Samstagnachmittag. Den Weg zu OBI spar ich mir, denn mal ehrlich: Baumarkt ist Baumarkt. „Die wussten nicht mal, was Dachrinnenlack ist“, berichte ich zu Hause. „Frag bitte mal bei OBI nach, vielleicht haben die das ja.“ Eigentlich nur um meine Pflicht zu erfüllen, rufe ich bei OBI an und siehe da „Ja, Dachrinnenlack haben wir.“ Nichts wie hin! Nun muss ich feststellen, dass sich OBI und das Bauhaus doch sehr unterscheiden. Von innen. Die Aufteilung, die Höhe der Hallen, was sich so vor der Kasse abspielt und natürlich das Sortiment. So, „WIE, WO, WAS weiß OBI“ singt es in meinem Kopf — Jung von Matt/Elbe hat wieder ganze Arbeit geleistet. Aber wo sind die Leute in die orangen Hemden, die alles wissen. Blick nach links, keiner, Blick nach rechts, keiner. Frechheit, denk ich mir. „Es sind die Menschen, die bei OBI den Unterschied ausmachen“, heißt es laut regelmäßiger Marktforschungsumfrage. Jawoll…! Ich laufe durch die Gänge, keiner da. „Mediabuget hoch, Personalkosten runter“, sage ich leise zu mir.

Doch da, bei den Wasserrohren, da ist einer. ‘Dich krieg ich!’ Ich frage ihn nach dem Dachrinnenlack, er überlegt kurz und sagt dann „Dachrinnenlack. Ja… ähm. Gang… mmmm.. 69.“ „Vielen Dank und ein schönes Wochenende“, erwider ich lächelnd und freundlich und mache mich skeptisch auf den Weg. ‘Der hat geraten… Das Zeug steht da niemals!’ Wie oft fragt man schon nach Dachrinnenlack?! Tz, never! Ah, siehe da, Gang 69. Ich laufe an den Regalen entlang und da steht er, der “DACHRINNENLACK“. So, wie es der kompetente Mitarbeiter im orangen Hemd hervorgesagt gesagt hat!

Großartig. Ich muss sagen, dass mich das sehr beeindruckt hat. Ja, ich mag Baumärkte. Da entdeckt man immer wieder was Neues! Neuerdings auch, dass manche Werbung ihr Versprechen halten kann…

Pub Crawl Düsseldorf – Derendorf zeigt sein wahres Gesicht

Oktober 9, 2008

„Was, wenn es doof wird?“ – falsche Frage. „Was, wenn es nicht doof wird und Du hast es verpasst?“ Gedanken, die einem durch den Kopf schießen, wenn man auf dem Weg in die 6. Etage des BBDO Gebäudes in Düsseldorf ist, um sich mit wildfremden Leuten zu einem Pub Crawl Abend zu treffen.

Markus, den ich bisher nur von Twitter kenne, empfängt mich. 20 Euro in die Kasse, Stempel und ein Survival-Pack, das ein bisschen an diese Abschiedtütchen, die man auf Geburtstagen in der Grundschule bekam, wenn man ging, erinnern. Nur diesmal anstatt mit Haribo, mit einem Killepitsch, einem kleinen Mars und Snickers, Streichhölzern, Kaugummi und anderen Kleinigkeiten, die man an so einem Abend gebrauchen kann, ausgestattet!

Es wird angekündigt, dass wir mit der Bahn ein paar Stationen fahren. Wohin wird aber noch nicht verraten. Aber mal ehrlich: Altstadt fällt aus und außer dem Hafen und Bilk gibt’s hier nun auch nicht sooo viel. Aber wie kommen wir dahin, wenn wir die Bahn Richtung Derendorf nehmen?! Aha, Feli lag mal wieder völlig falsch!

Hier noch einmal kurz die Regeln: Alle Teilnehmer gehen zusammen in eine Bar, einer bestellt und zahlt von dem anfangs eingenommen Geld, wir trinken immer nur ein Bier/Getränk pro Laden und sind nach 10 Minuten wieder draußen. Auf geht’s: Die Tour beginnt im „Cositas buenas“. Ein kleiner, spanischer Laden, ganz süß in gelb-rot gestrichen, was eine wunderbar warme Atmosphäre erzeugt. Zu den 17 Alt werden an jeden Tisch Oliven gebracht. Welches Bier wir trinken –stellen wir erst später fest– wissen wir nicht, da die Gläser verschiedene Aufschriften haben: Füchschen, Schlüssel, Schumacher,…! Gut, wir nehmen es nicht so genau.

Auf geht’s, ab geht’s: Ein paar Schritte weiter erreichen wir das „Leos“. Modern und aufgeweckt, aber trotzdem so ein warmes, gemütliches Licht… Diesmal gibt’s Schlüssel. Das schmeckt, hilft aber alles nichts, „noch 2 Minuten“, ertönt es und weiter!

Diesmal ins „Ab der Fisch“ und hier gucken die Leute schon fast ein bisschen entsetzt, als wir so hineinströmen. „Alle die Alt wollen: Hand hoch!“, kommt der Befehl von vorne, nachdem wir in einer gemütlichen Ecke Platz gefunden haben. Plötzlich fliegt das Wort ‘Pommes’ durch den Raum. „Wer möchte Ketchup, wer möchte Majo, wer beides?“ Wieder wird per Hand das Zeichen gegeben. Ich kenne das „Ab der Fisch“ nur aus Zeitschriften, als Restaurant-Tipp, aber hier jetzt Fritten essen?! Nein. Bierchen gemütlich geleert, wir verlassen die Lokalität und gehen schräg gegenüber ins „Curry“, wo die eifrigen Mitarbeiter schon die ersten Schälchen für Unterwegs fertig gemacht haben! – Was für ein Timing!

Wir biegen hinter dem „Ab der Fisch“ links in die Straße ein und laufen erstmal ein bisschen. Passender weise so lange, bis alle ihre Portion aufgegessen haben und der Wunsch nach einem Getränk aufkommt. Das trifft sich gut, denn wir stehen jetzt vorm „Flönz“. Und was man hier vorfindet, ist einfach sensationell: Der Raucherbereich liegt im Eingangsbereich an der Bar. ‘Perfekt’, denke ich für mich. Aber die Nicht-Raucher sind in der Überzahl und darum gehen wir in den dafür vorgesehenen abgetrennten Raum und ich erlebe ein kleines Wunder: Dieser Raum vermittelt mehr Wohnzimmerflair als Kneipen-Feeling. Jaja, ein Sofa gibt’s in jedem Starbucks, aber hier sind es welche mit altem Muster, große Sessel, in denen man versinken kann und Lampen, die an das Haus von Opa und Oma erinnern lassen. Und das fanden wir alle so toll, dass wir auf ein zweites Alt blieben. (Unser nichtgeahnter Vorteil: Donnerstags kostet das Bier nur einen Euro! Na dann…!) Aber ewig können wir hier nicht bleiben. Also weiter, den ganzen Weg zurück.

Über die Zoobrücke? Nein, noch nicht. Irgendwo findet sich die „Botschaft Mitte“ und was hier besonders bemerkenswert ist, ist nicht nur die Tapete, siehe Hintergrund, sondern auch, dass es Uerige in kleinen Flaschen gibt. Das hab ich ja noch nie gesehen! Schmeckt aber übrigens ganz ausgezeichnet! Der ganze Laden ist eher aufgebaut wie ein kleines Appartement, kleiner Flur hier, Küche da… In Gedanken richte ich hier eine Wohnung ein. Als wir, einer hinter dem anderen her, die kleine Bar verlassen, sieht es irgendwie leer aus da drin…

So, jetzt über die Zoobrücke. Alle runter zur S-Bahn. Zur S-Bahn? Was wollen wir denn am Flughafen? Gab es noch einen Ein-Euro-Flug nach Malle oder was machen wir hier? Nein, alles halb so wild. Nur kriegt man, wenn alle auf der Treppe stehen wohl das beste Gruppenfoto. Also. Zusammenstellen, Cheese, und weiter. Ab ins „PIEF“! Das „PIEF“ lässt sich am einfachsten als einfach Eckkneipe bezeichnen. Sehr nett. Und da finden wir prompt heraus, dass ein Mitglied unserer Truppe Geburtstag hat. Und das Lokal sang mit! Aber nichts ist für die Ewigkeit und so laufen wir weiter, um das letzte Bier des Abends zu ordnern. Dafür gehen wir ins „Z“. Größer hier, das fällt sofort auf. Richtig schön viel Platz für unsere Mannschaft, die immer noch komplett ist. Sehr löblich! Tolle Lampe übrigens über dem Tisch, fand ich super.

FAZIT: Da wir oft die Läden wechselten, saß man ständig mit anderen Leuten zusammen zu lernte sich so sehr schnell kennen. Dieser Abend war so was von gelungen! Alle, die ich danach getroffen habe, und das bezieht meine Kollegen am Montagmorgen mit ein, mussten sich jedes Detail von diesem wunderbaren Abend anhören. Und Derendorf ist wirklich eine Kneipentour wert! Vielen Dank an Markus Mayr, an dieser Stelle, der alles wirklich wunderbar organisiert hat! Und danke an die Gruppe, die mich so freundlich aufgenommen hat!

The American Way of… Voting

Oktober 8, 2008

Though the American presidential candidates party pretty hard with all their commercials, their confetti and fireworks, they have one problem, German politicians familiar with: The number of people who vote is getting smaller and smaller. In this case, not even because Americans are too lazy or disagree with the parties’ ideas. Very often, the American college students don’t use their right to vote.

A lot of American college students move out of town, often even out of state to go to college. A lot of them would like to vote, but obviously it’s too complicated to vote absentee in the U.S., as Sam Oliker-Friedland describes in this blog. When he looked for a website to find help how to vote absentee, he only found out, that there didn’t exist one. When he told his friends about this, the idea of putting one up was born. www.govoteabsentee.org provides the forms and instructions on how to fill them out and get you through it step by step.
To me, creating this homepage shows how much the interest on political issue grew – even for young people.

And this is how it works:
Let’s say you enter the zipcode for „Craig County“ , VA. This is was will appear:

After that, you can download a form. In this case, I was pretty suprised, because you could choose different reasons, why you cannot attend on Election Day, for example some of those:

To be honest, I’m wondering, if it’s Uncle Sam’s business, why you choose to vote absentee. But Michelle Smith, one of the founder of this website told me, that there are actually a lot of states, which don’t care about reasons „Anyone and everyone can vote absentee in those states, whether they have a good reason or not“.

Unfortunatly, I’m not sure, if this help to vote will be chosen very often. Kate Mullin, University of Virginia student, was thrilled, but also emailed: „I just mentioned this website to people in my office and they think it sounds great. They can’t believe that someone in Germany knows how to vote absentee in the U.S. when a lot of Americans don’t.“

Brandon Underwood, student at Roanoke College, agreed and said, it’d be great if they promoted this website on campus.

I guess, the question is not only who the people vote for, but also who votes in the first place.

I really like the fact, that college students worked this out and care so much about voting and about other students to vote. Thumb up! Let’s help them to spread the word!

My morning with Jamie Oliver

Oktober 6, 2008

I open my eyes. I’m at home, good thing. My purse is next to my bed, my cell phone is charged, I feel a little hung over and I know: It’s Saturday!
Though I was out till 5, I wake up at 9.30h. I decide to go downstairs to find food. I love food. Always. I love the whole atmosphere of eating together. We do that every day at work, two other people from the agency and I sit together and basicly eat noodles and pesto every day. But I love it, because you are together, chat, make fun and that is the best thing in the world, I feel. So, where were we? Yes, I do love food.
Especially after drinking! :-) Downstairs, there is not much food. I need something warm. Well, whatever. I take a bottle a water and sit down in front of the TV. I’m usually not watching much TV, but I need a little time, before life gets me back.
CNN. I love watching CNN. Breaking News, Olympic Games, Larry King later… Naaa, I’m not in the Larry King mood, so I switch the channel and oh my God:

JAMIE IS BACK!
(Some RTL II jerk decided to take him away from me a while ago)

„Good morning, Jamie!“ I say excited to myself and Jamie looks at me, smiles back and continues to talk about the fish he is cooking right now. His friend is arriving. They are having a Going-Away-Party at Jamie Oliver’s house for him. Of course, Jamie is cooking for all of them. So, while Jamie is cooking, his friend is telling him (and me) about Australia, where is moving to now. They open a beer.(– I couldn’t have one now…) Jamie lets him taste what he is making every once in a while, and during their conversation he’s mentioning by the way, that the fish needs to stay in the oven for another 25 minutes and what you need for the salad dressing. A few minutes later, the friends are arriving, sitting down, having a drink, chatting about the friend, how they gonna miss him and hand out gifts. Also, they say how wonderful the food is. Jamie looks at me, says „alright then, see you soon, take care.“

NO. NO. DON’T LEAVE ME.

I still haven’t eaten. I’m on my way to the kitchen, when Jamie talks to me again „Hey everybody, so how are things going?“ I turn around, look at him and think „Pretty good…“. I’m happy and return to the TV.
He’s on his Vespa driving to different stores to buy the ingredients for his meal. „Hey J.“, he says „I need some of your best fish. A friend is coming over and we try to find a good meal for her wedding.“ J. is happy to Jamie, they must have not seen each other in a while, I think. Paula is getting married soon, you must know. And again, you find him in his kitchen, running around, talking to me, making funny moves with his hands while discribing how wonderful and fabulous this and that tastes.

During the commercial I warmed up some froozen noodles. Not very tasty, to be honest.
Paula and another friend arrive, stand with Jamie and me in the kitchen and chat and enjoy Rosé champagne.

I love Jamie. Seriously. Well, he’s not always the best dressed person on this planet and he’s somehow different pretty from standards, but the way he does what he does, makes me love him. He is part of my Saturday from now on again.
There is no „be careful here and there“, „use low-calories-products“, there is no fruit, that you’d never find in your groshery store on the corner.
Jamie is just standing there, happy in his kitchen, no designer clothes, no expensive dishes, no watch what you’re saying. If something is fucking awesome, he says so. I love the way, you don’t see that there is a camera team and everything in front of him. I love how just people run in and chat to him and you and you feel like you are becoming a part of this.. show? life? moment? I can’t tell.

The programm is over. I switch off the TV and realize I’m alone again.
Things were differnt, if Jamie was here…